Zertifizierung des Bethanien-Krankenhauses
Das CCB als Partner der Frankfurter Diakoniekliniken am Bethanien-Krankenhaus ist überzeugt, dass zukunftsorientierte Strukturen im Gesundheitswesen, wie die Vernetzung ambulanter und stationärer Leistungen in Medizinischen Versorgungszentren, Erfolg haben. Die Zertifizierung des Bethanien-Krankenhauses ist deshalb ein wichtiger Schritt, auf den auch das CCB stolz ist. Lesen Sie hier einen Auszug aus der Pressemitteilung der Frankfurte Diakonie Kliniken vom 2. Dezember 2004.
Das Bethanien-Krankenhaus hat am 1. Dezember 2004 als erstes Belegkrankenhaus der Akutversorgung, das auch stark in die wissenschaftliche Ausbildung und Forschung eingebunden ist, die Zertifizierung durch KTQ – Kooperation für Transparenz
und Qualität im Gesundheitswesen erfolgreich bestanden.
Die generelle Behandlung der Patienten durch Fachärzte sowie die enge Vernetzung von eigenständigen Praxen und Krankenhaus, sind Markenzeichen des Bethanien-Krankenhauses. Beides wurde von den Prüfern sehr positiv bewertet. Krankenhausdirektor Jürgen Schäfer betont: "Wir legen viel Wert auf eine patientenorientierte Behandlung. Durch den Zertifizierungsprozess sind unsere Behandlungs- und Organisationsstrukturen für uns alle noch transparenter geworden".
"Die Fragen der Visitoren haben uns viele neue Blickwinkel eröffnet. Die Vernetzung von Gemeinschaftspraxen und Krankenhaus wird sicher weitergehen. Die Anfänge sind mit der Gründung von Kompetenzzentren sind ja schon gemacht", vermerkt der Ärztliche Direktor Dr. Hans-Friedrich Spies.
Als besonderes Merkmal des Krankenhauses erwähnten sie außerdem die gute Integration des multikulturellen Behandlungsteams. Es erfreue sich merklich am Respekt als auch an der Toleranz seitens der Kollegen und Patienten.
"Qualitätsmanagement kann nur mit der Unterstützung aller Mitarbeiter eingeführt und gelebt werden", erklärt die Qualitätsmanagementbeauftragte des Bethanien-Krankenhauses, Birgit Soltau. "Dass uns die Prüfer hier sehr gute Arbeit bescheinigt haben, ist eine wunderbare Belohnung für die viele Arbeit, die wir alle in diesen Prozess gesteckt haben", so Soltau weiter.
Das Bethanien-Krankenhaus wurde zwei Tage lang auf Herz und Nieren geprüft: 59 Mitarbeiter wurden befragt, 15 Bereiche eingehend besichtigt (Stationen, Labor, Chest Pain Unit, Empfang, Aufnahme, Archiv etc.) und dabei weitere 45 Mitarbeiter interviewt. Die Prüfer
sichteten Unmengen von Unterlagen. In fünf großen Gesprächsrunden (so genannte kollegiale Dialoge) standen Krankenhausleitung und ausgewählte Mitarbeiter Rede und Antwort zu Patientenorientierung, Sicherheit im Krankenhaus u. v. m).
