Gesundheitsuntersuchung

Ein Kardiologe sieht ein weites Spektrum, das von völliger Gesundheit und Beschwerdefreiheit bis zu schweren Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems reicht. In einem frühen Stadium der Schädigung kommt es zu funktionellen Auffälligkeiten. Sie können zu einer schleichenden Verschlechterung der Leistungsfähigkeit führen und sind mit modernen Methoden bereits nachweisbar.

Im nächsten Stadium treten strukturelle Schädigungen mit einer Wandverdickung und schließlich Ablagerungen in der Gefäßwand auf. Als Folge entstehen dann klinische Schädigungen, die zu deutlich wahrnehmbaren Krankheitszeichen führen. Eine Prognose über die wahrscheinliche Entwicklung einer Gefäßschädigung kann sich nur ein Kardiologe erlauben, der Anamnese, Laborwerte, Untersuchungsergebnisse und allgemeine, dem Alter entsprechende Risiken einem individuellen Risiko gegenüberstellen kann.

Heute weiß man zu Lebens- und Ernährungsgewohnheiten, dass neben genetisch bedingten Parametern vor allem Übergewicht, Nikotinkonsum und mangelnde Bewegung eine Gefährdung bedeuten.

Wenn es notwendig erscheint, kann der Leistungsdiagnostik eine Gesundheitsuntersuchung vorangestellt werden. Bei Vorerkrankungen oder hohem Risiko ergibt sie erste Anhalte, ob überhaupt Sport getrieben werden sollte. Hier wird festgestellt, ob Schädigungen an den Gefäßen vorliegen.

Gesundheitsuntersuchung

  • Anamnese
  • Körperliche Untersuchung
  • Blutdruckmessung
  • Laboruntersuchungen incl. Blutbild, Entzündungsparameter
  • Ruhe-EKG
  • Belastungs- EKG
  • Aufzeichnung von Herzfrequenz und Blutdruck
  • Ultraschalluntersuchung des Herzens
  • Ultraschalluntersuchung der Halsgefäße