Bethanien-Krankenhaus wird Lehrkrankenhaus
Auch das CCB wird davon profitieren, dass die Frankfurter Diakonie-Kliniken Lehrkrankenhaus der ungarischen Universität Pécs wurde. Wir versprechen uns einen regen Austausch mit den ungarischen Studenten und unterstützen die Integration der Studenten im Netzwerk der Frankfurter Diakonie-Kliniken. Lesen Sie hier die Pressemitteilung der Frankfurter Diakonie-Kliniken:
Frankfurt am Main, 4. November 2004 – Die Frankfurter Diakonie-Kliniken wurden heute offiziell als Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Pécs, Ungarn - Fakultät für Gesundheitswissenschaften zertifiziert. Damit hat das Akkredierungsverfahren der ungarischen Universität seinen Abschluss gefunden. Vorausgegangen waren drei Jahre gute Zusammenarbeit der beiden Einrichtungen.
"Um diese guten Beziehungen weiter mit Leben zu füllen, haben wir heute eine Stiftung gegründet", so Krankenhausdirektor des Bethanien-Krankenhauses Jürgen Schäfer. In der deutschen Übersetzung heißt sie "Ungarisch-Deutsche Zusammenarbeit für die Schul-/Hochschulbildung im Gesundheitswesen Gemeinnützige Stiftung". "An der Realisierung hat Staatsminister a. D. Armin Clauss, Vorsitzender der Gesellschafterversammlung der Frankfurter Diakonie-Kliniken gGmbH, entscheidet mitgewirkt. Er hat sich aktiv für die Weiterbildung der ungarischen Mitarbeiter eingesetzt und deren Integration intensiv begleitet", so Schäfer weiter.
Die Stiftung möchte die Ausbildung deutscher sowie ungarischer Studenten der Heil- und Hilfsberufe (Krankenschwestern/Krankenpfleger, Physiotherapeuten, in Notfallmedizin Tätige) fördern. In Ungarn werden sie, anders als bei uns, an Fachhochschulen ausgebildet und schließen mit dem so genannten Bachelor ab. Stipendien sollen gegenseitige Auslandspraktika der Schüler als auch der Lehrkräfte wirtschaftlich unterstützen. Außerdem will man sich um gemeinsame wissenschaftliche Forschungsprojekte bemühen. Ziel ist, dadurch auch auf die europäische Integration und einheitliche berufliche Anforderungen der Europäischen Union vorzubereiten.
"Vor dem Hintergrund der unterschiedlichen Ausbildungswege in Ungarn und Deutschland können wir nur voneinander lernen und uns so gemeinsam auf einen europäischen Ausbildungsweg machen", erläutert der Geschäftsführer der Frankfurter Diakonie-Kliniken Bernd Weber.
In den letzten drei Jahren absolvierten jährlich bis zu 20 ungarische Studenten der Pflegeberufe Praktika an den Krankenhaustandorten der Frankfurter Diakonie-Kliniken (Bethanien-, Diakonissen- und Markus-Krankenhaus). Dort waren sie vor allem in den Bereichen Geriatrie, Gastroenterologie, Kardiologie und Plastische Chirurgie tätig.
Die Studenten werden darüber hinaus umfassend betreut, haben einen festen Ansprechpartner und wohnen in Krankenhaus-eigenen Wohnungen am Standort Bethanien-Krankenhaus.
